Hand in Hand

Ein inklusives Tanzstück mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung

Inklusiv, interdisziplinär und interkulturell arbeiten Corinna Clack, Jutta Glaser und Cordula Reiner Wormit mit ihren Tänzerinnen und Tänzern. Nun erarbeitet das Ensemble, zu dem Jugendliche mit und ohne Behinderung, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache ebenso zählen wie Kinder und Jugendliche des Jungen Tanztheaters Heidelberg, ein neues Tanzstück, das im September dieses Jahres uraufgeführt wird.

Projektinformationen


Mehr zum Projekt

Corinna konnte im Januar bei einem inklusiven Tanzworkshop teilnehmen, bei dem sie so tolle Erfahrungen gemacht hat, dass sie sie unbedingt teilen möchte. Ihre Kollegin Cordula hat an der Musikschule Waghäusel eine inklusive Band, die jedes Jahr zu einem Tanzworkshop nach Remscheid fährt, der bei den deutschen Musikschulen bundesweit ausgeschrieben ist.
Da Jutta und Cordula schon lange Woche für Wiche mit den Flüchtlingen in den Heidelberger Unterkünften Musik machen, Jutta eine Flüchtlingsband hat, und bei Corinna auch viele ältere Menschen tanzen, war schnell klar, dass das Ensemble mit allen drei typischen Inklusionsgruppen arbeiten wollte.

Derzeit kommen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung zu den Jugendlichen ins Training dazu. Auch die beiden afrikanischen Musiker musizieren begleitend zum Tanz der 8-10jährigen Tänzerinnen. Nach den Sommerferien tanzen die alten Menschen mit den Kleinsten.
Corinna, Jutta und Cordula möchten das Zusammentreffen, die Begegnung geschehen lassen und ausloten. Begegnung, Vielfalt, Menschsein sind ihre Arbeitsthemen. Auf Basis des gemeinsamen Austauschs wird dein inklusives Tanzstück erarbeitet, für dessen Umsetzung finanzielle Unterstützung benötigt wird.

Wer wir sind

Das Junge Tanztheater Corinna Clack besteht aus einer Tanztheatergruppe von ca. 60 Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 18 Jahren, die alle zwei Jahre eine Tanztheaterproduktion erarbeitet und zur Premiere bringt.

Die Choreografin Corinna Clack und die Musikerinnen / Komponistinnen Jutta Glaser und Cordula Reiner Wormit bereichern und ergänzen seit zehn Jahren das Heidelberger Kulturprogramm mit dieser spartenübergreifenden künstlerischen Arbeit – einem Zusammenspiel von Tanz und Live-Musik, die in einem inspirierenden Dialog eigens für jede Produktion komponiert wird.

Improvisation ist dabei sowohl Methode wie Kunstform und entfaltet das schöpferische Potential der jungen Tänzerinnen und Tänzer. Ihre Bewegungsideen und individuellen Ausdruckskräfte fließen in den gemeinsamen Schaffungsprozess ein und bestimmen das Endergebnis maßgeblich mit.

Wofür wir das Geld benötigen

Das Junge Tanztheater Corinna Clack möchte ein regelmäßiges Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung anbieten. Um den TeilnehmerInnen Equipment und Kostüme für das Tanztheater bieten zu können, benötigt das Ensemble monetäre Unterstützung.

Wann wir das Projekt umsetzen

Das Junge Tanztheater ist nach den Pfingstferien in die ersten Proben eingestiegen und Corinna Clack choreographiert seit September das Pilozprojekt. Das Komponieren der Stücke beginnt im Oktober 2017.

Premiere ist am 17. März 2018 um 17 Uhr, weitere Termine gibt es am 18. März, 12 und 15 Uhr und am 24. März, um 15 und 18 Uhr, am 25 März, um 12 und 15 Uhr im Zwinger³.

Weitere Links und Informationen

Unterstützer

Luitgard Hauer € 100
Isolde Specka € 100
Cornelia Hoffmann-Dodt € 100
Anonym € 100
Celina Rothkirch € 100
Hans-Peter Schwebler € 100
Anonym € 100
Michael Schlindwein € 79
Ute Bujard € 75
Jürgen Eisenhauer € 50
Anonym € 50
Jutta Glaser € 50
Sabine Kauss € 50
Anonym € 30
Karen Ernst-Lindenau € 25
Ulrike Hofmann € 25
simone lasser € 20
Anonym € 20
Marco Mue € 1
Gesammtsumme von 2 Unterstützern € 50

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Cornelia Hoffmann-Dodt

Ein fantastisches Projekt, bei dem ich häufig die Gelegenheit habe zuzuschauen. Es ist bemerkenswert mit welcher Empathie Corinna Clack und Cordula Reiner-Wormit sich den Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung widmen. Dabei kommen die jungen Menschen ohne Behinderung keineswegs zu kurz. Sie selbst zeigen eine erfrischende Art auf ihre Tanzpartner einzugehen und sich selbst mit beeindruckenden Bewegungen auszudrücken. Ein tolles Projekt! Ich wünsche dem Vorhaben viel Glück und Erfolg und bin gespannt auf die Aufführung.

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