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Hand in Hand

Inklusiv, interdisziplinär und interkulturell arbeiten Corinna Clack, Jutta Glaser und Cordula Reiner Wormit mit ihren Tänzerinnen und Tänzern. Nun produziert das Heidelberger Ensemble, zu dem Jugendliche mit und ohne Behinderung, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache ebenso zählen wie Kinder und Jugendliche des Jungen Tanztheaters Heidelberg, ein neues Tanzstück, das im September dieses Jahres uraufgeführt wird. SPONSORT sprach mit der Projektinitiatorin Corinna Clack über die aktuelle Crowdfunding-Kampagne.

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Was sagen die Parteien zum Crowdfunding?

1. Crowdfunding allgemein

Alle Parteien bewerten das Instrument des Crowdfunding als positiv, betonen aber auch dass für die Investoren weiterhin ein hoher Schutz gelten müsse:

  • Die CDU/CSU spricht sich dafür aus, die von der Großen Koalition beschlossene anstehende Evaluierung, die bis 2019 durchzuführen sei, zu nutzen, um die Rahmenbedingungen für Crowdfunding zu verbessern. Darüber hinaus wollen Sie für die Investoren steuerliche Förderungen einrichten, um den Zugang insbesondere von Startups zu verbessern.
  • Die SPD spricht sich ebenfalls dafür aus, die Evaluierung zu nutzen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern, gleichzeitig möchte Sie Crowdfunding und Gründungsförderung enger miteinander verzahnen.
  • Die Grünen kündigen an, die Prospektpflichtausnahme auf andere Vermögensanlagen und eventuell Wertpapiere auszuweiten, wenn im Gegenzug die Plattformen unter die Aufsicht der Bafin gestellt werden. Als Vorbild für eine Ko-Finanzierung durch eine staatliche Förderbank wird das MikroCrowd-Programm des Landes Baden-Württemberg gesehen.
  • Die Linke sieht keinen Handlungsbedarf in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und sieht auch Ausweitungen der Schwarmfinanzierungsausnahme eher kritisch. Auch staatliche Kofinanzierungen von Crowdfunding sieht Die Linke eher kritisch.
  • Die FDP möchte bei Prospektpflicht und Selbstauskunft die Regelungen vereinfachen und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche im europaweiten Vergleich stärken.

Alle Parteien haben sehr ambitionierte Ziele bei dem Ausbau von Breitband-Internet-Anschlüssen.

2. Crowdfunding Regulierung

Die Parteien wollen die Vorgaben der Europäischen Kapitalmarktunion und die beschlossene Senkung der Hürden für Unternehmen, die Crowdfunding nutzen, um auch deutsches Recht anzupassen:

  • CDU/CSU wollen auch hier die Evaluierung im Bundestag bis zum Jahr 2019 abwarten.
  • Die SPD will ebenfalls die Evaluierung abwarten und insbesondere die Schwellenwerte evaluieren.
  • Die Grünen sprechen sich für eine Ausweitung der Prospektpflichtausnahme aus und kann sich vorstellen, die 2,5 Mio Euro Grenze anzuheben. Eine Anhebung der 10.000 Euro Grenze pro Einzelinvestition wird als nicht sinnvoll gesehen.
  • Die Linke möchte den Prüfauftrag der Evaluierung sehr umfangreich ausgestalten, begrüßt die Anhebung auf 2,5 Mio Euro, aber plädiert für einen Plattform-TÜV und eine Registrierungspflicht der Plattformen. Die Linke möchte die Grenze für Einzelinvestitionen auf 1000 Euro reduzieren.
  • Die FDP will nicht, dass Deutschland hinter anderen Ländern zurückfällt und plädiert für eine Anhebung der 2,5 Mio Schwelle. Ebenso könnte sie sich vorstellen, dass die 10.000 Euro Grenze angehoben wird.

3. Wagniskapital & 4. KMU-Finanzierung

Alle Parteien wollen den Zugang zu Kapital, insbesondere Wagniskapital, stärken. Bei konkreten Maßnahmen haben die Parteien aber Meinungsverschiedenheiten. Eine der Forderungen des Verbandes war es, dass das Invest-Programm für Business Angels, welches steuerlich gefördert wird, auch für Crowdinvestoren genutzt werden kann.

  • CDU/CSU wollen vor allem die Rahmenbedingungen für Gründer verbessern, dazu gehört unter anderem eine One-Stop-Shop speziell für junge Unternehmen. Fördermittel sollen einfacher beantragt werden können.
  • Die SPD hat keine Einwände, den Invest-Zuschuss auszuweiten und will insgesamt den Fokus auf die Wachstumsfinanzierung setzen. Fördermittel für Startups sollen online beantragt werden können.
  • Die Grünen sind ebenfalls dafür, den Invest-Zuschuss auszuweiten und wollen im Rahmen eines Venture Capital Gesetzes bestehende Rechtsunsicherheiten abbauen. Die Grünen wollen einen Forschungsbonus von 15 Prozent vergeben. Jeder Gründer soll ein zinsloses Darlehen in Höhe von 25.000 Euro erhalten.
  • Die Linke ist dagegen, den Invest-Zuschuss auszuweiten. Sie spricht sich dafür aus, dass die regionalen Banken, also Volksbanken und Sparkassen als Finanzierungen für KMU wieder gestärkt werden. Sie will Bürokratieabbau in Bezug auf Informationspflichten vorantreiben. Die Linke will dass gerade KMU mehr von Innovationsförderung profitieren.
  • Die FDP will eine Reihe von Maßnahmen für Gründer beschließen und den Zugang institutioneller Investoren zu den Startups verbessern. Im Rahmen eines Venture Capital Gesetzes soll Deutschland  zu einem hervorragenden Standort für Venture Kapital machen.

5. Immobilien

Alle Parteien wollen, dass das Angebot von Wohnungen deutlich erhöht wird. Crowdfunding wird von allen Parteien als eine Möglichkeit gesehen, um neue Wohnungen entstehen zu lassen:

  • CDU/CSU sind der Meinung, dass Immobilienprojekte eine Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten haben und möchte eher die Bürger ermutigen, Wohneigentum zu erwerben. Familien sollen mit 1200 Euro pro Kind und pro Jahr beim Erwerb von Immobilien gefördert werden.
  • Die SPD sieht Crowdfunding vor allem als Ergänzung zu anderen Formen der Finanzierung bei Immobilienprojekten. Sie wollen die Wohnraumförderung für den sozialen Wohnungsbau ausbauen.
  • Die Grünen sehen Crowdfunding vor allem Als Mittel, um gemeinschaftliche Wohnformen zu stärken. Insgesamt wollen Sie das Mieterrecht stärken.
  • Crowdfunding hat für Die Linke zwar Potenzial, aber in erster Linie will Die Linke auf den Ausbau des öffentlichen Wohnungsbaues setzen.
  • Die FDP möchte den rechtlichen Rahmen für Crowdfunding verbessern und möchte sicherstellen, dass davon auch Crowdfunding für Immobilien profitiert.

6. Erneuerbare Energien

Die Parteien haben sich alle ambitionierte Ziele gesetzt, um den Klimawandel entgegen zu treten und den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fördern:

  • CDU/CSU und FDP wollen eine marktbasierte Entwicklung und Förderung der erneuerbaren Energien.
  • SPD, Grüne, Linke sprechen sich dafür aus, Mieterstrommodelle auszubauen und könnten sich vorstellen, dass wie in Mecklenburg-Vorpommerns bundesweit 20% von neuen PV- oder Wind-Anlagen den Bürgern vor Ort zur Finanzierung angeboten werden müssen.

Crowdfunding wird von allen Parteien als ein Instrument gesehen, um die Energiewende voranzubringen.

7. Digitaler Verbraucherschutz

Digitaler Verbraucherschutz wird sicherlich ein sehr wichtiges Thema für die Crowdfunding-Branche sein.

  • CDU/CSU wollen insbesondere Internet-Plattformen aus Deutschland stärken.
  • Die SPD will gegenüber den Sharing-Plattformen die Verbraucherrechte stärken.
  • Die Grünen wollen die Betreiber- und Finanzierungsmodelle offenlegen.
  • Die Linke will eine Stärkung des Datenschutz bei den Plattformen.
  • Die FDP will ein Nutzungsrecht an Daten verankern.

Mehr unter http://www.bundesverband-crowdfunding.de/wahlpruefsteine-2017/

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Innovation Knows No Borders

Wir sprachen mit Evein Obulor vom Migrationhub Heidelberg über Vision und Wirken des Heidelberger Netzwerkes, welches sich rund um die Themen Migration und Flucht engagiert und derzeit auf SPONSORT Gelder für eine Teilnahme an der Berliner Konferenz "Innovation Knows No Borders" sammelt.

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Schiller International University Heidelberg startet ersten Crowdfunding-Wettbewerb an einer deutschen Universität

Out of the box, into the future: In Kooperation mit der regionalen Crowdfunding-Plattform SPONSORT sucht die Schiller International University Ideen, die das Heidelberger Studentenleben für internationale Studenten besser machen.

Schiller International University startet den ersten Crowdfunding-Battle an einer deutschen Hochschule und vermittelt Studierenden Unterstützung bei der Entwicklung, Finanzierung und Umsetzung ihrer Idee. “The Idea Box used to be a mailbox for good ideas from our students. Now we are going digital and start the first crowdfunding contest at a German University”, so Branislav Lujic, Director of Admissions and Marketing an der Schiller International University.

Im Rahmen des Crowdfunding-Wettbewerbs werden gemeinsam mit Experten und Mentoren aus lokalen Unternehmen wie SAP und den Heidelberg Startup Partners Geschäftsmodelle für die Ideen der Studierenden entwickelt, auf Machbarkeit überprüft und für die Finanzierung über Crowdfunding fit gemacht. In mehreren Idea Box Events wurden in den vergangenen sechs Monaten Teams von internationalen Studierenden beraten, die mit ihrer Idee direkt vor Ort einen Beitrag leisten wollen. SPONSORT half beim Erstellen der Crowdfunding-Kampagnen für die jeweilige Projektidee. „Der Idea Box-Wettbewerb ist eine tolle Möglichkeit für Studierende, an ihrer Uni und in ihrer Stadt etwas zu bewegen und mit Experten aus der Wirtschaft an einem lokalen Projekt zu arbeiten“, so Corinna Pape, Gründerin von SPONSORT.

Teams von Studierenden treten nun mit ihren Kampagnen gegeneinander an. Das Team, welches das Finanzierungsziel für die eigene Kampagne am schnellsten einsammeln kann, erhält zusätzliche finanzielle Mittel von SPONSORT. Nach der Crowdfunding-Phase wird im Oktober 2017 das Gewinnerteam gekürt. Wer die Projekte unterstützen möchte oder mehr erfahren möchte, findet Informationen zum Wettbewerb unter www.sponsort.de/idea-box.

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Sommerwerft: Theater, Musik und Tanz am Fluss

Mehr als 100 Veranstaltungen bei freiem Eintritt: Das Sommerwerft Theaterfestival am Frankfurter Mainufer findet noch bis zum 6. August statt. Es zählt mittlerweile zu den umfangreichsten Festivals für Theater im öffentlichen Raum, ist Frankfurts größtes alternatives Theater- und Kulturfestival - mit dem mit Abstand geringsten Budget für dieses Genre. Das Risiko, alles über Einnahmen des Festivals abdecken zu müssen, ist untragbar. SPONSORT sprach mit den beiden Initiatoren Bernhard Bub und Bernd Abraham zwischen Workshops, Proben, Beduinenzelten und Bühnen direkt auf dem Festivalgelände.

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